Museum
In diesem altertümlichen Gebäude aus dem neunzehnten Jahrhundert befindet sich das Museum Casa Chacona. Am Haupteingang kann man eine maßstabsgetreue Nachbildung des präinkaischen Sonnengotts Kon Tiki begutachten. Im Anschluß, im ersten Saal, befinden sich Skulpturen und Gravuren, die bärtige Götter aus Mexico und Peru darstellen, ganz anders als die bartlose Bevölkerung der Neuen Welt.
Der zweite Saal dient als Einführung in die Theorien von Thor Heyerdahl in Bezug auf die kulturellen Parallelen; eine große Auswahl an Beispielen und gleichartigen Kulturobjekten, die auf beiden Seiten des Atlantischen Ozeans zu finden sind. Auf einer Karte in diesem Raumen sieht man die Meeresströmungen des Atlantischen Ozeans, welche eine Überquerung leicht machen und so kommt die Frage auf ob bereits alte Kulturen vorher schon diese Strömungen genutzt haben könnten.
Im dritten Saal kann man sehen wie Aimara Indianer aus Bolivien ein Schilfrohrboot bauen. Auf Gravuren sieht man Wassergefährte, die von antiken Zivilisationen im alten Ägypten, Mesopotanien, Peru und der Osterinsel hergestellt wurden.
Zudem wird auf die verschiedenen Orte weltweit hingewiesen, wo man Schilfrohrboote baute. Eine zweite Karte zeigt, wo weltweit Stufenpyramiden anzutreffen sind.
Im darauffolgenden Saal und dem Innenhof des Museums befindet sich eine der grössten Fotografieansammlungen der Pyramiden und stufenförmigen Strukturen, die überall auf dem Planeten anzutreffen sind.
Zuletzt wird noch auf die wissenschaftlichen Untersuchungen, die im Pyramidenpark von Güimar vorgenommen wurden, eingegangen. Unter anderem die astronomische Ausrichtung des Hauptkomplexes auf die Winter- und Sommersonnenwende, die Baudetails der Pyramiden von Güimar, sowie die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabungen, die an den Strukturen und der Chacona Höhle vorgenommen wurden und die daraus entstehenden unterschiedlichen Theorien über die Herkunft der Pyramiden.